Hi lieber Leser, liebe Leserin,

warum ich Immobilien liebe, um mein hart erarbeitetes Geld auch für mich hart arbeiten zu lassen, habe ich dir bereits im letzten Beitrag bereits vorgestellt. Falls Du diesen noch nicht gelesen hast, kliche hier, um zu diesem Artikel zu kommen.

 

Nachdem ich im Jahre 2016 Rich Dad Poor Dad von Robert Kiyosaki gelesen, und die ersten Videos von Alex Düsseldorf Fischer auf Youtube gesehen hatte, war ich fasziniert von der Immobilie als “Investment” (ich sage bewusst nicht, als “Kapitalanlage“). Ich habe sofort das Potential erkannt und mir war bewusst, dass ich in Immobilien gehen muss, wenn ich mittel- und langfristig ein großes Vermögen aufbauen und finanziell freiwerden möchte. Bitte verstehe mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass jeder in Immobilien gehen muss, sondern nur, dass ich in Immobilien gehen muss, um finanzielle Freiheit zu erreichen. Warum ich Immobilien zum Vermögensaufbau so wichtig finde, habe ich in dem oben velinkten Artikel bereits beschrieben.

 

 

Passives Einkommen durch Immobilien

 

Immobilien Investments sind in meinen Augen eine der besten Möglichkeiten, um passives Einkommen aufzubauen und finanziell frei zu werden. Und das Ganze mit verhältnismäßig geringem Arbeitseinsatz. Jetzt wirst Du dich sicherlich fragen, wie Passives Einkommen mit aktivem Arbeitseinsatz zusammenpasst. Zum Thema Passives Einkommen werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben, allerdings möchte ich an dieser Stelle das Thema kurz anreißen.

 

In meinen Augen wird der Begriff Passives Einkommen leider meist missverstanden. Die Leute glauben, dass Sie nichts tun müssen und dass das Geld dennoch von alleine monatlich zu ihnen kommt. Wenn Du nicht gerade im Lotto gewinnst, dann ist das reine Utopie. Selbst beim Lotto musstest Du zuvor den Schein ausfüllen und abgeben. Oder kann man das heute eventuell sogar schon alles online machen? 🙂 Da ich mit Glücksspiel nicht viel am Hut habe, kann ich dir leider tatsächlich keien Antwort auf diese Frage geben.

 

Passives Einkommen bedarf immer vorherige aktive Arbeit und vor allem auch Wissen. Du musst neue Dinge lernen, und dir aneignen und diese musst Du dann auch umsetzen, bevor Du Passives Einkommen generieren kannst. Genauso bei Immobilien! Bevor ich überhaupt investieren konnte, habe ich Menschen zugehört, die bereits hunderte von immobilien hatten und u. a. dadurch auch vermögend und finanziell frei geworden sind. Zusätzlich habe ich auch zahlreiche Bücher zu diesen Themen gelesen und bin sämtlichen Facebookgruppen beigetreten. Das alles, um zu lernen und meine Karriere als nebenberuflicher Immobilien-Investor vorzubereiten.

 

Falls Du dich für das Thema Immobilien interssierst, aber dir noch nicht sicher bist, Wie und vor allem Warum überhaupt, möchte ich dir an dieser Stelle zwei Empfehlungen mit auf den Weg geben: Das Buch Rich Dad – Poor Dad von Robert Kiyosaki hat im wahrsten Sinne des Wortes meine Augen geöffnet und mein gesamtes Denken in Bezug auf Konsum, Verbindlichkeiten, Vermögenswerte und Investments verändert. Klicke hier, um zum Buch von Robert Kiyosaki bei Amazon zu kommen: Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen. Falls Du schon das richtige Mindset hast, allerdings spezifisches Knowhow zum Thema Immobilien-Investments haben möchtest, kann ich dir folgendes Buch empfehlen: Erfolg mit Wohnimmobilien: So werden Sie in 6 Monaten privater Immobilieninvestor (2. Auflage mit Bonusmaterial).

 

Nun aber weiter zum Thema Strategie: Laut Wikipedia werden unter dem Begriff Strategie “in der Wirtschaft klassisch die (meist langfristig) geplanten Verhaltensweisen der Unternehmen zur Erreichung ihrer Ziele verstanden. In diesem Sinne zeigt die Unternehmensstrategie in der Unternehmensführung, auf welche Art ein mittelfristiges (ca. 2–4 Jahre) oder langfristiges (ca. 4–8 Jahre) Unternehmensziel erreicht werden soll.” (Wikipedia)

 

Mein langfristiges Ziel ist es möglichst schnell zu wachsen (hoher Bestand an Immobilien), damit einen positiven Cashflow und infolgedessen (mehr oder weniger) Passives Einkommen zu schaffen und finanzielle Freiheit zu erreichen. Wie gehe ich nun aber am besten vor, um diese Ziele zu erreichen?

 

 

Meine Immobilien-Investment Strategie

 

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich hier keine Empfehlungen aussprechen möchte, da eine Strategie stets auf den individuellen Zielen aufbaut und vor allem auch von der eigenen Lebenssitaution abhängig ist. Nur, weil diese Strategie für mich richtig ist, heißt es noch lange nicht, dass sie auch für dich richtig sein muss. Überlege dir am besten einfach eine eigene Strategie.

 

Buy and hold

Ich habe direkt von Anfang an meine Strategie eher langfristig ausgelegt. Ich wollte Immobilien langfristig in meinem Bestand halten und mir durch die Mieteinnahmen einen positiven Cashflow schaffen. An dieser Stelle ist mir aufgefallen, dass Menschen, die sich nicht mit dem Thema Immobilie beschäftigen einen kleinen Denkfehler haben: Ich höre ganz oft Folgendes: “Klasse, in 20 – 30 Jahren, wenn die immobilien abbezahlt sind, hast Du ein schönes zusätzliches Einkommen.” Den meisten Menschen ist gar nicht so richtig bewusst, dass man mit Immobilien auch direkt von Tag 1 an positiven Cashflow und damit zusätzliche Einkünfte schaffen kann. An dieser Stelle möchte ich allerdings nicht unerwähnt lassen, dass ich fix und flip nicht zu 100% ausschließen möchte. Ergibt sich ein guter Deal, der lukrativ erscheint, würde ich mich durchaus auch mal an einen solchen Deal heranwagen.

 

Positiver Cashflow

Der positive Cashflow ist für mich persönlich eine der relevantesten Kennzahlen bei Immobilien Investments. Hat eine Immobilie nicht direkt von Anfang an oder zumindest nach einer kurzen anfänglichen Phase die Möglichkeit positiven Cashflow zu generieren, kaufe ich nicht! Zum einen macht es einfach keinen Sinn, Monat für Monat Verluste einzufahren. Zum anderen verschlechtert es auch die persönliche haushaltsrechnung, was es wiederum schwieriger macht in Zukunft an das von Rober Kiyosaki als OPM (Other Peoples Money) bezeichnete Fremdkapital zu kommen. Ein positiver Cashflow (unter Berücksichtigung sämtlicher Kostenfaktoren) sorgt dafür, dass sich die Immobilie von selbst abbezahlt und wir darüber hinaus noch eine neue Einnahmequelle geschaffen haben. Fantastisch 😉 Ich kann dir an dieser Stelle ein tolles Video von Robert Kiyosaki empfehlen, in dem er auf die Themen Verbindlichkeiten, Vermögenswerte und Cashflow eingeht und deutlich macht, warum es für den Vermögensaufbau so wichtig ist, positiven Cashflow zu generieren: https://www.youtube.com/watch?v=A8vD_XO0vUU&t=54s

 

Wenig bis gar kein Eigenkapital(-Einsatz)

Gerade in Bezug auf diesen Link gibt es in den Gruppen meist sehr kontroverse Diskussionen, bei denen auch viele gegenteiliger Meinung sind. Dennoch bleibe ich bei meiner Sichtweise: Ich will in Immobilien investieren, und dabei möglichst wenig Eigenkapital einsetzen. Doch Achtung: Das heißt nicht, dass ich kein Eigenkapital habe. Um in Immbilien zu investieren, benötigst Du ein gutes und nachhaltiges Einkommen, optimalerweise eine sehr positive Haushaltsrechnung, welche wiederum aus einer hohen Sparquote resultiert, und vor allem Eigenkapital. Auch dieses Eigenkapital resultiert aus einem sparsamen Lifestyle, bei dem die Einnahmen deutlich höher sind, als die Ausgaben. Du merkst also, dass ich mir aus Konsum nicht besonders viel mache 😉

 

Warum nun aber wenig Eigenkapital einsetzen? Eigenkapital ist in meinen Augen einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, schnell zu wachsen. Haben wir kein Eigenkapital und demzufolge keine Liquidität mehr sind wir mehr oder weniger erstmal aus dem Rennen und können nicht mehr investieren. Natürlich kann der Einsatz von wenig Eigenkapital auch gewisse Nachteile mit sich bringen. So müssen wir durch diese Strategie bspw. mehr Fremdkapital aufnehmen, und haben es schwerer positiven Cashflow zu erzeugen. Aber auch hier habe ich eine ganz klare Devise. Schaffe ich es über kurz oder lang im Rahmen meiner Buy and hold Strategie nicht, positiven Cashflow zu generieren, kaufe ich nicht! Positiver Cashflow ist, wie oben bereits beschrieben, ein wesentlicher Eckpfeiler meiner Strategie.

 

Auf unterschiedliche Strategien, Immobilien ohne bzw. mit wenig Eigenkapital zu kaufen, möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, da dies den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Ich kann dir an dieser Stelle allerdings einen guten Artikel von Alexander (Vermietertagebuch) empfehlen: https://vermietertagebuch.com/wohnung-ohne-eigenkapital-kaufen-und-vermieten/#ohne%20Eigenkapital%203

 

So, an dieser Stelle beende ich diesen Artikel. ich hoffe, Du konntest einige Ideen mitnehmen, wie eine Immobilen-Strategie aussehen kann, um auch für dich selbst die optimale Strategie zu finden.

 

Ich danke dir wie immer von Herzen, dass Du dir die Zeit genommen hast, um meinen Artikel zu lesen. Hoffentlich bis zum nächsten Artikel.

 

Adem